Etwa 1,04 Millionen Menschen in Österreich sind von Energiearmut betroffen – immer mehr Haushalte kämpfen mit Heizkosten, Stromrechnungen und kalten Wohnungen.
Energiearmut bedeutet, dass Haushalte ihren notwendigen Energiebedarf (Heizung, Strom, Warmwasser) nicht mehr ausreichend bezahlen können. Laut der Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von Energiearmut (kea) sind rund 12,5 Prozent der Bevölkerung, das sind etwa 517.000 Haushalte, davon betroffen.
Besonders gefährdet sind Haushalte mit niedrigem Einkommen, Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit, sogenannte „Working‑Poor“-Haushalte, Menschen mit Einkommen aus Sozialleistungen sowie Einpersonenhaushalte und Bewohnerinnen und Bewohner älterer Gebäude mit Einzelraumheizungen.
Die Folgen sind nicht nur finanziell: Viele heizen weniger, leben in kalten oder zu warmen Räumen und fühlen sich körperlich und psychisch belastet. Kinder und Jugendliche können darunter leiden, weil sich dies auf Gesundheit, Schlaf und Bildungschancen auswirkt.
Die kea bündelt Daten, Beratung und politische Maßnahmen, um Energiearmut zu verhindern und Betroffenen Unterstützung zu bieten – etwa durch Informationen zu Förderungen, Energieberatung und niederschwellige Anlaufstellen.
„Wichtigste Zahlen in drei Zeilen“:
„Was tun, wenn ich betroffen bin?“
„Wichtige Links“
KEA: https://kea.gv.at/
Caritas: energiesparberatung@caritas.at
Energieagentur Mur Mürz: office@eamm.at
Land Steiermark: Energieeffizienz – Beratung - Wohnbau - Land Steiermark
Ihre jeweiligen Energieanbieter
Energiesparsaison-WINTER_BMK-klimaakt_2022-08-10.pdf Strom-sparen_BMK-klimaakt_2022-08-10.pdf Wassersparen_ENPOR_final_2024-01-08.pdf COOL-durch-den-Sommer_BMK-klimaakt_2022-08-10.pdf


