Am 22.02.2021 präsentierte der Gemeindevorstand der Gemeinde Traboch den neuen Blackout-Ratgeber. Darin enthalten sind alle Informationen, die die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Traboch in einem Ernstfall benötigen. Weiters sind wichtige Informationen zur Selbstvorsorge enthalten.

Der Blackout-Ratgeber resultiert aus einem Projekt, das im Vorjahr gemeinsam mit Experten durchgeführt wurde. In dem vom Land Steiermark unterstützten Projekt wurden sowohl die Feuerwehren als auch wichtige Unternehmen für die Nahversorgung eingebunden. Ziel dieses Projektes war es, die Funktionsfähigkeit der Gemeindeeinrichtungen und der Feuerwehren in einem Blackoutfall zu gewährleisten.

Noch einiges zu tun

Die Umsetzung der Projektergebnisse wird nun schrittweise durchgeführt. Als erster Schritt wird der Blackout-Ratgeber an jeden Trabocher Haushalt zugestellt. Noch im heurigen Jahr werden auf den Dächern der Volksschule und des Gemeindeamtes Photovoltaikanlagen errichtet. Diese werden mit Stromspeichern ausgerüstet und so konzipiert, dass sie auch im Falle eines Stromausfalles weiterhin Strom produzieren können. Damit ist eine Minimalversorgung durch Photovoltaik gewährleistet. Wird mehr Strom benötigt, muss aber auch auf Stromaggregate zurückgegriffen werden. Auch hier wird es in nächster Zeit Neuanschaffungen geben.

Vizebürgermeister Martin Schuchaneg: „Wie die derzeitige Pandemie zeigt, sind auch wir nicht vor Katastrophen gefeit. Durch unser Blackout-Projekt und die Umsetzung der Maßnahmen können wir zum Beispiel die Grundversorgung mit Wasser über eine gewisse Zeit aufrechterhalten.“

Bürgermeister Joachim Lackner: „Mit diesen Maßnahmen gewährleisten wir nicht nur die temporäre Aufrechterhaltung der Infrastruktur in unserer Gemeinde, wir gehen damit auch einen weiteren Schritt in Richtung Erhöhung der Sicherheit und umweltschonenden Energiegewinnung für große Teile unserer Gemeindeeinrichtungen.“